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Bundesbericht
Forschung und Innovation 2024

Auftraggeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Jahr

2024

Partner

DLR Projektträger


Die Ausgaben des Staates für Forschung und Innovationen sind auf einem Rekordhoch. Das ist das zentrale Ergebnis des diesjährigen Bundesberichtes für Forschung und Innovation (BuFI), den die Bundesregierung alle zwei Jahre veröffentlicht. Der Bericht liefert einen umfassenden Überblick über die Forschungs- und innovationspolitischen Aktivitäten des Bundes und der Länder sowie Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem. Dadurch kann unter anderem überprüft werden, inwiefern durch Forschung und Innovation gesellschaftliche Herausforderungen angegangen werden und wie das deutsche Forschungs- und Innovationssystem im internationalen Vergleich dasteht.

Prognos bildet gemeinsam mit dem DLR Projektträger die Geschäftsstelle für den Bundesbericht.

Deutsche Forschungsausgaben und -personal auf neuem Höchststand

Der Bericht informiert alle zwei Jahre umfassend über die Forschungs- und Innovationspolitik von Bund und Ländern. Dabei nimmt er Stellung zu zentralen Aussagen des Gutachtens der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das zuletzt am 28. Februar 2024 an die Bundesregierung übergeben wurde.

  • Deutschland verfügt über ein leistungsfähiges Forschungs- und Innovationssystem und gehört zu den führenden Innovationsnationen und attraktivsten Wissenschaftsstandorten weltweit. 
  • Staat, Wirtschaft und Hochschulen haben zusammen 2022 nach aktuellem Stand insgesamt 121,4 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Ausgaben um 8,2 Milliarden Euro bzw. um 7,3 Prozent und erreichen damit einen neuen Höchststand.
  • Die vorläufige FuE-Quote für das Jahr 2022 liegt bei 3,13 Prozent. Die Bundesregierung bekräftigt in der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation das Ziel, den Anteil der FuE-Ausgaben am BIP auf 3,5 Prozent zu steigern.
  • Insgesamt waren 2022 gut 785.000 Personen in Forschung und Entwicklung beschäftigt (in Vollzeitäquivalenten). Damit waren 2022 so viele Personen in Forschung und Entwicklung beschäftigt wie nie zuvor.
  • Der Wissenschafts- und Forschungsstandort Deutschland gewinnt international an Attraktivität: Die Zahl des internationalen Wissenschaftspersonals an deutschen Hochschulen stieg zwischen 2012 und 2021 um rund 64 Prozent auf 59.300 an. An den vier größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen arbeiteten 2021 rund 15.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ausländischer Staatsbürgerschaft. Seit 2011 hat sich deren Zahl mehr als verdoppelt (+112 Prozent).

Mit der Zukunftsstrategie Forschung und Innovation hat die Bundesregierung strategisch ihre Forschungs- und Innovationsförderung missionsorientiert in zentralen Zukunftsfeldern neu ausgerichtet, um die großen Herausforderungen unserer Zeit zielgerichtet anzugehen.

Unsere Vorgehensweise

Als Geschäftsstelle unterstützen wir gemeinsam mit dem DLR Projektträger das BMBF bei der Erstellung des BuFI. Wir steuern redaktionelle Prozesse, arbeiten an den Textentwürfen und der grafischen Gestaltung. Darüber hinaus hat die Geschäftsstelle die Digitalisierung des Berichtes vorangetrieben – der Bericht erscheint erstmals ausschließlich in digitaler Form. Die Webseite des BuFI wird kontinuierlich zu einer nutzerzentrierten, interaktiven und vernetzten Informationsplattform der Forschungs- und Innovationspolitik in Deutschland ausgebaut.

Links und Downloads

Zum Bundesbericht für Forschung und Innovation 2024 (Webseite)

Weitere Informationen zum BuFI 2024 (Webseite BMBF)

Bisherige Bundesberichte

Projektteam: Nils-Eric Carlhoff, Annalena Fuchs, Maria Henker, Anna Hornik, Jakobus Jaspersen, Paul Möhlmann, Ralph Rautenberg

Stand: 22.05.2024

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Ralph Rautenberg

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