Die Moleküle der Energiewende.
Große Verbraucher wie die Stahlindustrie oder der Flugverkehr müssen heute und in Zukunft mit Brennstoffen versorgt werden. Während aktuell noch klimaschädliches Erdgas und Mineralölprodukte dominieren, spielen Wasserstoff, Ammoniak, synthetische, klimafreundliche Energieträger oder Biomasse eine zunehmend große Rolle.
Klimaneutrale Moleküle
Komplett klimaneutrale Brennstoffe müssen im Kosten-Nutzen-Wettbewerb noch nachlegen. In manchen Fällen existieren aber keine Alternativen oder sie sind womöglich noch aufwendiger oder mit anderen Nachteilen verbunden. Dann sind klimaneutral erzeugter Wasserstoff, Ammoniak oder synthetische Energieträger die Mittel der Wahl. Welche Handlungsoption die beste ist, kommt auf den Anwendungsfall an.
Kohlenstoffmanagement
Ein Teil der Emissionen aus Industrie und Müllverbrennung gilt zudem weiterhin als schwer vermeidbar. Um dennoch Klimaneutralität zu erreichen, kann der Kohlenstoffkreislauf mit Hilfe von CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) und den damit verbundenen Technologien geschlossen werden. Über die CO2-Nutzung (CCU) können zudem synthetische Kraftstoffe und Produkte erzeugt werden, die zur Defossilisierung des Verkehrssektors und der Grundstoffchemie beitragen können.
Negative Emissionen
Neben CCU/S führt die Abscheidung von atmosphärischem CO2 (BioCCS und DACCS) zu negativen Emissionen (Carbon Dioxide Removal, CDR). Diese industriellen Entnahmemethoden sind notwendig, um mittelfristig die gesteckten Klimaziele zu erreichen und um langfristig die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu reduzieren.
Für alle diese Bereiche stellen sich ähnliche Fragen:
- Wie hoch ist der Bedarf und das Potenzial?
- Wo liegen mögliche Quellen?
- Wo kann CCS zum Einsatz kommen, wo CCU? Und welche Ressourcen werden dafür gebraucht?
- Welche Kosten entstehen heute, morgen und übermorgen?
- Wie werden Emissionen sachgerecht bilanziert?
- Welche Infrastruktur wird benötigt?
- Welcher Förderbedarf entsteht für Anlagen, die im Inland errichtet werden sollen?
Die Entscheidungen von Politik und Wirtschaft müssen einer kritischen Öffentlichkeit standhalten. Auch eine internationale Abstimmung wird erforderlich. Hier kommen wir ins Spiel: Fundierte Analysen, gestützt auf bewährte Modelle erlauben hohe Akzeptanz und eine zukunftsfeste Planung. Das Prognos-Team zeichnet sich durch technologische Kompetenz und langjährige Erfahrung mit komplexen Planungsprozessen aus. Unsere systemische Denkweise sorgt dafür, dass alle Analysen konsistent mit den gewählten Rahmensetzungen sind.
Brennstoffe & Carbon Management: Eine Auswahl unserer Services
Analysen, Studien und Gutachten
Wir unterstützen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft mit maßgeschneiderten quantitativen und qualitativen Analysen. Unsere Studien sind Planungs- und Kommunikationsinstrumente mit hoher Glaubwürdigkeit.
Modellentwicklung
Unsere bewährten Prognos-Modelle werden stetig weiterentwickelt und können flexibel auf die jeweilige Fragestellung angepasst werden. So entwickeln wir etwa ein CO2-Modell zur vollständigen Bilanzierung von Quellen und Senken auf regionaler Ebene.
Modellgestützte Analysen
Mit unseren Modellen ermitteln wir das Mengengerüst der Szenarien. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Netz- und Infrastrukturplanungen oder andere Investitionsentscheidungen. Wir zeigen die Konsequenzen unternehmerischer und politischer Entscheidungen für unterschiedliche Akteure (Branchen, Unternehmen, Verbraucher) und die Volkswirtschaft als Ganzes – konsistent und umfassend.
Langfristige Projektionen
Durch langfristige Projektionen veranschaulichen wir die bereits heute absehbaren demografischen, ökonomischen oder technologischen Dynamiken der Zukunft.
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Jens Hobohm
Partner, Direktor
Sebastian Lübbers
Projektleiter
Hans Dambeck
Projektleiter