Smart Region: Strategieentwicklung
für den Eifelkreis
Bitburg-Prüm

Auftraggeber

Eifelkreis Bitburg-Prüm

Jahr

2024


Distanzen zu überbrücken – das ist die Hauptaufgabe im Landkreis Bitburg-Prüm, einer der am dünnsten besiedelten Regionen in Deutschland. Seit 2020 ist der Eifelkreis eine von 32 Modellregionen der zweiten Staffel des Programms „Modellprojekte Smart Cities“ vom  Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. In diesem Förderprogramm werden Smart City- und Smart Region-Vorhaben mit bis zu 17,5 Millionen Euro unterstützt. Ziel des Programms ist es, Kommunen in Deutschland zu befähigen, vielfältige praktische Lösungspfade zu erkunden und so die digitale und nachhaltige Transformation voranzubringen.

Prognos hat den Eifelkreis Bitburg-Prüm bei der Erstellung seiner Strategie unterstützt. Diese wurde im Januar vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen angenommen.

Der digitale Eifelkreis – vernetzt, lebenswert und naturnah

Die Digitalisierung der Daseinsfunktionen wie Bildung, Versorgung, Energie und Mobilität soll sich in der Region Bitburg-Prüm am Menschen wie auch an der Nachhaltigkeit orientieren. Mit der Smart-Region-Strategie werden verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen und teilweise schon umgesetzt. Sie leiten sich aus strategischen Leitlinien ab und beruhen auf einem Kriterienkatalog.

Zu den Maßnahmen gehören unter anderem:

  • Eine kommunale Datenplattform: Es soll ein zentraler Ort für alle kreisweit erfassten kommunalen Daten entstehen, die dann über Dashboards der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.
  • Makerspace: In Bitburg werden Räumlichkeiten geschaffen und entsprechend ausgerüstet, um dort zu produzieren, zu reparieren, zu verändern, zu experimentieren und zu programmieren. Außerdem wird es ein mobiles Pendant des Makerspace geben, das im gesamten Kreis unterwegs ist.
  • Mobilitätslabor Eifelkreis: Es sollen Mobilitätsstationen eingerichtet werden, die verschiedene Verkehrsmittel und Mobilitätsdienstleistungen an einem Ort bündeln wie ÖPNV-Haltestellen, Pkw-Stellplätze, Sharing-Fahrzeuge, Fahrräder, E-Scooter oder E-Mopeds. Dort können Fahrgäste von einem Verkehrsmittel zum anderen wechseln.

Eine Vision für die Region entwerfen

Die Vision eines digitalen und smarten Eifelkreises zu entwickeln war das Ziel. Dabei wurde als Zeithorizont das Jahr 2030 gewählt. Die Strategie umfasst die Umsetzungsschritte hin zu dieser Vision. Wir haben den Landkreis bei der Erstellung seiner Digitalstrategie von der Analyse der vorhandenen Daten bis hin zur Formulierung des Strategieberichts unterstützt. Den Kern der Strategie bildet all das, was die Menschen und Kommunen im Eifelkreis Bitburg-Prüm verbindet sowie eine darauf ausgerichtete Auswahl von smarten Anwendungen und Errungenschaften der digitalen Transformation.

Unsere Vorgehensweise

Zunächst wurden die qualitativen und quantitativen Kerndaten zum Eifelkreis strukturiert und analysiert. Anschließend konnte in Beteiligungsformaten mit Bürgerinnen und Bürgern eine Vision und strategische Erzählung für einen smarten Eifelkreis entwickelt werden. Aus dieser Vision leiten sich Handlungsfelder, Ziele und Kriterien ab, die den Akteurinnen und Akteuren einen Rahmen für die Entwicklung digitaler Lösungen vorgeben. An der Ausarbeitung wurden mit Hilfe experimenteller Formate verschiedene Zielgruppen beteiligt. Außerdem fand eine teilstandardisierte Online-Umfrage statt.

Links und Downloads

Zur Smart-Region-Strategie (PDF)

Weitere Informationen (Webseite Eifelkreis verbindet)

Projektteam: Miriam Lovis, Shima Kashani, Christian Schoon, Til Ulbrich, Bernhard Wankmüller

Stand: 16.02.2024

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Ihr Kontakt bei Prognos

Christian Schoon

Senior-Projektleiter

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Bernhard Wankmüller

Projektleiter | Wirtschaft & Regionen

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